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Der seltsame Fall des Benjamin Button

Der seltsame Fall des Benjamin ButtonUnd wieder einmal ein warmes Hallo meiner Seite in dieser kalten, wortwörtlichen pissigen Zeit:-)

Der Seltsame Fall des Benjamin Button, er war mein klarer Oscaranwärter. Schon bei der Vorschau war mir klar, den muss ich sehen. Mit Sicherheit taucht man durch diesen Film in eine andere Welt ein, nämlich die Welt des Benjamin Button.
Cate Blanchett ist eine meiner Lieblingsschauspielerinnen und Brad Pitt ist ein hervorragender Schauspieler. Mit einer Filmlänge von 166 Minuten freute ich mich, viel Filmstoff für gutes Geld zu bekommen:-)
Wie es wohl wäre, das Leben im Altern rückwärts zu erleben, auf sowas wäre ich natürlich niemals gekommen, doch dafür haben wir ja große literarische Genies wie F. Scott Fitzgerald. "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist eine Kurzgeschichte, die 1921 erschienen ist. Obwohl klar ist, dass Benjamin als Greis geboren wurde und altert, aber gleichzeitig jünger wird, habe ich mich trotzdem den ganzen Film über gefragt, was es wohl für ein Ende nimmt.

Gleich zu Anfang fand ich toll, dass die Geschichte einen Erzähler hat. Überflüssig allerdings fand ich die weinende, nervtötende Tochter der Daisy, sie hätte von jemandem unbekannten genauso gut gespielt werden können, als Julia Ormond. Ich fand sie in dieser Rolle jedenfalls schwach.

Meine Recherchen ergaben, dass man seit 1994 versucht hat, diese Kurzgeschichte zu verfilmen. Namhafte Regisseure wie Steven Spielberg und Spike Jones kamen des Weges entlang, doch David Fincher bekam den Film. Dieser hatte Geniestreiche wie Sieben (ein geistreicher Psychothriller der 90er) und Fight Club, ebenfalls mit Brad Pitt, gedreht.

Ich befand mich über fast drei Stunden hinweg in den Zwanzigern, den Dreißigern, Vierzigern und Fünfzigern. Einen Moment würde ich allerdings gerne vergessen: Kaum zu glauben, doch es ist die Szene, in der Brad Pitt Sex hat. Allerdings in Benjamin Button Kostüm, und eigentlich jugendlichem Alter. Pfui!

Was den Film noch auszeichnet, sind natürlich die Effekte. Ich fragte mich den ganzen Film hindurch, wie wird Brad Pitt wohl aussehen, wenn er immer jünger wird? Wie können sie ihn retuschieren? Die Wahrheit ist, man dachte wirklich, man hätte eine Begegnung mit Benjamin Button gehabt. Hätte alles mitbekommen, den gesamten Alterungsprozess. Und gegen Ende haben die Effekte, dass Unmögliche möglich gemacht. Denn da bekamen wir den jungen Brad Pitt bei seinem Durchbruch vorgesetzt, er war damals 28 Jahre alt, mit dem Unterschied, dass er eigentlich ja 46 Jahre alt ist.

Der Film ist ein Eintauchen in eine andere Welt, eine andere Zeit. Und obwohl nicht viele Menschen den einen Seelenverwandten von Kindesbeinen an kannten und er sich wie ein roter Faden durch das eigene Leben zieht, so macht es doch großen Spaß, sich verzaubern zu lassen und dabei zusehen, wie es einem anderen passiert:-)

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