Skip to content

Marley & Ich

marley und ichGestern war ich mal wieder im Kino. Eine Freundin und ich haben uns die (vermeintliche) Komödie Marley & ich angesehen. Schon in der Vorschau war ich Feuer und Flamme für den kleinen (vermeintlichen) Golden Retriever.

Während des Films wurde ich dann jedoch vielen Dingen gegenüber aufgeklärt. Weniger wichtig: Der Hund ist ein Labrad(oodle) Haha, ich liebe Insiderwitze. Also ein Labrador. Superwichtig: Der Film ist ein absoluter Volltreffer. Er zeigt überraschende Tiefe und sollte eigentlich Komödie/Ernsthaft/Existenzfilm heißen.
Am Anfang wurde so gelacht, wie ich es schon lange nicht mehr von mir oder einem Kinopublikum gesehen habe. Zur Hälfte hin wurde der Film zunehmend ernst und dabei nicht melodramatisch, aber realistisch. Der Kinosaal war ganz ruhig. Zu meiner Linken und zur Rechten meiner Freundin saßen jeweils ein Pärchen, bei denen sowohl beim Manne als auch bei den Freundinnen die Augen weinten und sie alle schluchzten. Mich und meine Freundin eingeschlossen.

Für jeden Owen Wilson Fan ein Muss und für jeden Hundefan (so wie ich einer bin) ein noch viel viel viel größeres Muss. Seit ich mit 7 Jahren den Disneyfilm "Zurück nach Hause" sah (mit drei sprechenden Hunden in der Hauptrolle) hat mich kein Hundefilm so begeistert wie dieser. Aber auch die, die kein Frauchen oder Herrchen sind, kommen hier auf ihr Vergnügen.

Der Hund ist das absolute Chaos und trotzdem hörte man immer wieder OOOOOOhhhs und AAAAAAAAhhhs und von uns süüüüß! Obwohl ich schon so "kleinlich" wäre und mir nichts um den Hals hängen würde, was eine Reise durch einem Hundedarm (voller Mangos) hinter sich hat. Auch wenn es noch so glitzert!

Zu meiner größten Überraschung gibt es wirklich ein Herrchen und den dazugehörigen Hund Marley. Der Film basiert auf einer autobiographischen Buchvorlage von John Grogan. Es wurden insgesamt 22 Hunde in die verschiedenen Lebensphasen Marleys eingesetzt.

Obwohl ich 23 Jahre alt bin und mein Leben noch einbisschen davon entfernt ist, dass ich mich niederlasse und wie Owen Wilson im Film meinen 40. Geburtstag feiern muss (puuuuuuhhh zum Glück) versetzte er mich fast genau in die Lage, in der ich mich wohl in 17 Jahren wiederfinden werde. Es wird das Leben hinterfragt und alle Entscheidungen die man getroffen hat werden noch einmal in Frage gestellt.

Zur Verteidigung des ein bisschen kitschigen Daherkommens einiger Schlussszenen (ist die neue Rechtschreibung nicht toll?) kann ich nur sagen: Wenn ich so ca. 7 Jahre alt bin und mein Hund kommt zum Tierarzt und es ist nicht klar, ob ich ihn wieder sehe, ja, dann würde ich mir ein Video ansehen, in welchem er vorkommt und weinen. KEIN KITSCH!

Zwar wird der Film erstaunlicherweise größtenteils von einem Vierbeiner getragen, aber man (und Kinofans) lernt ja nie aus. Hollywood ist auf jeden Fall auf den Hund gekommen.

  • Twitter
  • Bookmark Marley & Ich at del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • Digg Marley & Ich
  • Mixx Marley & Ich
  • Technorati Marley & Ich
  • Bookmark Marley & Ich at YahooMyWeb
  • Bookmark Marley & Ich at reddit.com
  • Bookmark Marley & Ich at NewsVine
  • wong it!
  • Stumble It!
  • E-mail this story to a friend!
  • Identi.ca
  • Like

Trackbacks

identi.ca am : PingBack

Die Anzeige des Inhaltes dieses Trackbacks ist leider nicht möglich.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Dülp am :

Labrad(oodle)? Insiderwitze? Verstehe ich nicht. Labradoodles sind eine Kreuzung aus Labrador und Pudel und als eigene Rasse anerkannt. Ansonsten ändert das natürlich nichts am Urteil zum Film ;)

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen
tweetbackcheck