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Orphan - Das Waisenkind

Ein erfrischendes herbstliches Hallo an alle Leser!

Leider komme ich erst jetzt wieder dazu, einen Beitrag zu schreiben, da die letzten Wochen bei mir sehr turbulent waren. Gelinde gesagt! Hier eine kleine Zusammenfassung, damit ihr besser versteht, warum es eine Pause gab:
Meine Mutter ist nach Spanien ausgewandert und es galt, den gesamten Schriftverkehr mit meinem Freund zusammen zu meistern.

Hier die größte und schönste Neuigkeit:
Letzten Sonntag haben mein Freund und ich Zuwachs bekommen!!!!!!!!!!!! Einen süßen Jack Russell Terrier. HAHA! Ich bin doch erst 24! Mein Freund übrigens auch.

Natürlich war ich trotzdem im Kino. Letzten Samstag wohl bei dem besten Kinobesuch aller Zeiten, denn ich wurde exklusiv eingeladen zu einem so genannten Presse-Screening eines Filmes, der erst demnächst in die Kinos kommt! So brandneu, dass es wohl noch nicht einmal eine deutsche Tonspur dazu gab und so haben wir ihn auf englisch gesehen. Mein Tipp an alle: Filme in Originalsprache ansehen! Nutzt das heutige DVD-Zeitalter, ach was sag ich, BluRay-(??) Zeitalter! Soviel geht verloren, wenn sich die Übersetzer erst einmal daran ausgetobt haben.

Nun zum Film: Orphan.

Ganz simpler Titel und beschreibt den Film im Voraus sehr gut.  Es geht um ein Waisenkind. Dieses ist 9 Jahre alt, heißt Esther und wird von einem Ehepaar, welches versucht, nach einer Fehlgeburt des dritten Kindes, weiterzuleben, adoptiert. Ich finde, die Schauspielerin Isabelle Fuhrman ist nahezu perfekt ausgewählt. Sie spielt beeindruckend gut und konnte sich sogar einen glaubhaften russischen Akzent aneignen.

Ich würde den Film in zwei Kategorien aufteilen: Horror und Thriller.
Ich kann von mir persönlich sagen, dass wenn ich am Anfang des Filmes eine gute Produktionsfirma (hier Dark Castle) erspähe, ich mich schon etwas mehr auf den Film freue. Natürlich hatte ich dazu davor noch in Erfahrung gebracht, dass er ebenfalls von einer nicht minder größeren Hollywoodpersönlichkeit ebenfalls co-produziert wurde, nämlich Leonardo Di Caprio. (Dieser bringt im Februar 2010 übrigens einen Horrorfilm auf den Markt, den ich schon mit HOCHSPANNUNG erwarte: Shutter. Merken!)

Der Zuschauer weiß natürlich von Anfang an, dass mit Esther etwas nicht in Ordnung ist. Sie zieht sich merkwürdig an und spätestens in der folgenden Szene weiß man, dieses Kind versteckt etwas. Als sie ihre neuen Eltern beim Sex in der Küche erwischt, versucht ihre Mutter, gespielt von Vera Farmiga, sie einbisschen aufzuklären. Sie sagt: If two people love each other, they want to show that to each other. And that's that they do.Esther erwidert: I know - they fuck.

Neben super getimten Schockermomenten war das der größte Lacher. So wie ich schon recherchiert habe, sind sich die Kritiker uneins, ob der Film nun gut war oder schlecht. Ich persönlich finde, er war gut.

Ein solider Horrorfilm über ein Kind, dass einen zu Tode erschrickt. Endlich mal wieder ein Angststreifen, der keine 88 Minuten geht. Er baut ebenfalls von Minute zu Minute mehr Aggressionen im Zuschauer gegenüber Esther auf - jedes Mal wenn sie davon kommt und wir (zusammen mit der Mutter) scheinbar die einzigen sind, die nicht auf den Kopf gefallen sind. Die Handlung tanzt aus der Reihe, dadurch, dass die Charaktere wahrhafte alltägliche Probleme haben, die Mutter geht zum Psychiater und erholt sich gerade vom Alkoholismus. Der Ehemann reagiert darauf, es ist glaubwürdiges Schauspiel.

Bezaubernd fand ich die Darstellung der taubstummen Tochter Max, die von der 7jährigen Aryana Engineer gespielt wird. Sie wurde durch Zufall von einem Agenten entdeckt, der ihr Nachbar ist und wusste, dass für den Film Orphan ein kleines Mädchen gesucht wurde, dass die Zeichensprache beherrscht. Gelernt hat sie diese, da ihre Mutter taubstumm ist. Allerdings trägt sie (wie im Film ebenfalls) ein Hörgerät.

Mein Fazit lautet: Ein guter Horrorfilm, bringt die guten alten Zeiten von Macaulay Culkin als "Das zweite Gesicht" zurück. Wobei Isabelle Fuhrman 100% gruseliger ist. Der dunkle osteuropäische Hintergrund, mit dem Esther belegt ist, gibt dem ganzen noch den letzten Schliff. Ein psychopathisches Kind aus dem Osten - kann es überhaupt gruseliger werden? Auch das eine hat mich nicht enttäuscht und so beende ich den Beitrag mit den Worten: Der Film wartet auf mit einem hervorragenden Plot!

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