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Beim Sterben ist jeder der Erste

Hallo erstmal:-)

Jetzt kommt mein lang aufgeschobener Bericht über

Beim Sterben ist jeder der Erste


Diesen Film habe ich vor vielen Jahren, mit 14 das erste Mal gesehen. Umso mehr habe ich mich wie eine "Spezialistin" gefühlt, als vor einpaar Jahren die Welle der Hillbillyhorrorfilme über zurückgebliebene Hinterwäldler wieder "in Mode" kamen... da konnte ich ganz lässig sagen, "sowas" habe ich schon vor Ewigkeiten gesehen, das ist ja nichts Neues." Ja ja, wie cool man sich manchmal mit 17 fühlen kann!

Bobby (Ned Beatty), Ed (Jon Voight), Drew (Ronny Cox) und Lewis (Burt Reynolds) sind die Hauptdarsteller. Sie wollen Wildwasserrafting betreiben, bevor ein gewisser Fluß nicht mehr ist. Alles verläuft gut, bis...


...Ed und Bobby sich von den anderen entfernen und am Ufer auf zwei merkwürdige und heruntergekommene Hillbillies treffen. Sie wollen keinen Ärger und versuchen, von den merkwürdigen Männern wegzukommen, doch diese lassen sie nicht. Urplötzlich und ohne Vorwarnung merken der Zuschauer und die Protagonisten, sie werden bedroht. Was die Hinterwäldler von den Großstädtern wollen... das fragt sich zu diesem Zeitpunkt wohl jeder angeregt. Da wird Ed gefesselt, Bobby vergewaltigt und alles scheinbar ohne Grund. Bevor Bobby an der Reihe ist, erscheint Burt Reynolds und rettet die Beiden, indem er einen der Männer erschießt. Der andere flieht. Sie müssen entscheiden, wie dieser Ausflug weitergehen bzw. enden soll. Mit einem Besuch auf dem Polizeirevier oder mit einer verscharrten Leiche auf dem Grund eines zukünftigen Staudamms.

Hinterwäldler treffen auf moderne Stadtmenschen - natürlich waren die Hinterwäldler in diesem Film nicht gerade so entstellt wie z. B. bei Wrong Turn. Und sie sprachen ganz normal. Dieser Film hat, wie so viele Thriller oder Terrorfilme (wie sie auch in Spanien heißen) eine Message, die man heutzutage in derartigen Genres selten antrifft. Nämlich den Fortschritt. Den oftmals hochgelobten Fortschritt, oft vor dem Fall. In diesem Film werden die Hillbillies sogar ihrem Lebensraum beraubt, denn durch den Bau eines Staudamms wird alles überflutet. Doch den Zuschauer und die Städter im Film scheint dies so überhaupt nicht zu stören, sie wollen nur ein Abenteuer am wilden Cahulawassee erleben und ihre Männlichkeit präsentieren.

Für 1972 als Erscheinungsjahr ist dieser Film ein absoluter Ausnahmefilm dieses Genres. Er zeigte erschreckend auf, dass diese zwei Welten nicht mehr zusammenkommen werden. Und obwohl Burt Reynolds den Machoanführer spielt, ist es doch ein Ottonormalo wie Ed, ein Bürohengst, welcher die Gruppe errettet und zum Held wird. Man spürt die Echtheit des Filmes, die Naturkulisse trägt dazu ebenfalls bei. Sie sind ihr schutzlos ausgeliefert und sie verbirgt den Feind, nämlich die verrückten Hillbillies besonders gut.

Beim Sterben ist jeder der Erste ist eine realistische und angsteinflößende Abenteuerodysee in einen vergessenen Teil neben den Großstädten. Er wurde für sechs Golden Globes und drei Oscars nominiert, für den Besten Film und die beste Regie. Lobenswert: Als hätte John Boorman ihn heutzutage gedreht, behandelt dieser Film das Thema über die Zerstörung der Natur. Ein Thema, das aktueller ist denn je.

 

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Kommentare

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jessilini cremige fini am :

ey!!!! was is hier mit der spoilerwarnung?!

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