Kindsköpfe
Hey folks!
Ich hatte die Möglichkeit in einem Previewkinobesuch Kindsköpfe zu sehen, nun folgt daher die Kritik.
Die Storyline beginnt mit einer Flashbacksequenz über die Jugend einer Gruppe bester Freunde, die im selben Basketballteam spielen, Lenny (Adam Sandler), Eric (Kevin James), Kurt (Chris Rock), Marcus (David Spade) und Rob (Rob Schneider). Sie gewinnen die Meisterschaft kurz vor dem Schlusssignal (Buzz) und feiern ihren Sieg in einem Haus am See in Massachusetts, gefolgt von einer bewegenden, herzzerreißenden Ansprache des Coachs über das Leben.
Erst dreißig Jahre später sehen sich die Freunde wieder, dies zur Beerdigung des Coachs. Eher schwer zu glauben, doch noch verzeihlich. Hier beginnen auch die Gags sich zu entfalten und jedes Cliché, welches die Figuren darstellen sollen, wird bis aufs Blut ausgereizt: Ein kleiner Appetithappen: Eric ist ein erfolgreicher Möbelmogul und seine Frau gibt dem Sohn noch nie Brust, er ist übrigens 4. Kurt ist ein passionierter Hausmann, dessen schwangere Frau die Brötchen für die Familie verdient. Selbstverständlich geht diese Lebenssituation einher mit einem sehr sensiblen Ehemann und einer macholastigen Ehefrau. Gähn!
Lenny entscheidet sich, dasselbe Haus am See über das Wochenende des 4. Juli zu mieten, um die Freundschaft zwischen den Männern wieder neu zu entfachen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Hier endet die Storyline so ziemlich. Außer den namhaften Hauptdarstellern tummelt sich hier nicht viel, weder an Komödie noch an ausreichend Lachern. Salma Hayek hat mich persönlich ausschließlich irritiert, so wie alle der Ehefrauen.
Kindsköpfe ist Dennis Dugan zuzuschreiben, welcher Regie führte und schon oft mit Adam Sandler und Anhang zusammengearbeitet hat. Dieser Film schreit wohl mehr nach Leg dich nicht mit Zohan an, als Happy Gilmore, beide ebenfalls von ihm gedreht. Chris Rock wurde komplett übergangen, seine witzige Art wurde unangerührt im Raum stehen lassen. Vorherrschend sind die Witzvorlagen die Rob Schneiders um sehr viele Jahre ältere Ehefrau liefert. Gähn again!
Ebenso nicht zu vergessen... der stereotypisch dicke Junge aka Kevin James. Geht es noch andere so, dass sie einfach immer Doug Heffernan sehen?!
Abschließend sollte ich noch erwähnen, dass dieser Film offensichtlich auf ein Famlienpublikum zugeschnitten schien und dafür einfach zu viel sexueller Natur vorgeht. Brüste und Furzwitze en masse. Eher ungeeignet für ein Kind.
Ich bin sehr enttäuscht, Adam Sandler!

Lusitano
2 Aug 2010
Danke auf jeden Fall für Deine Kritik!
Viele Grüße